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Moin, moin und Namasté! Ein Sommerurlaub in Dänemark

Ich bin Katharina und, wie die Begrüßung vermuten lässt, eine waschechte Norddeutsche mit einer guten Dosis Spiritualität in mir.

Ich liebe meine Art zu leben, daher lautet meine Website auch „lovemylifestyle. Aber das war nicht immer so. Vor ein paar Jahren war ich nur am Funktionieren, hatte die Karriere fest im Blick und fragte nicht groß, wonach sich mein Herz in Wirklichkeit sehnte. Nach zwei Risikoschwangerschaften führte ich dann das typische Leben einer working mum: Meine Kinder kamen immer an erster Stelle, auch wenn es mir gesundheitlich einmal nicht so gut ging. Berufs- und Privatleben glitten ineinander, ohne dass ich dies bemerkte. Das Tempo wurde immer schneller. Innehalten, mich bewusst zu spüren, war aus meinem Fokus verschwunden. Mit einer Ausnahme: Während meiner Urlaube in Dänemark kam ich zur Ruhe, fand ich (mit meinen Kindern) Zeit für mich. Sobald ich die Grenze passierte, kam das Gefühl von hygge, von Freiheit und Gelassenheit in mir auf. Ich bin mittlerweile ein absoluter Dänemarkfan, versuche die Sprache zu lernen und nutze jede Gelegenheit, um dort einen (Kurz-) Urlaub zu verbringen. Warum ist das so?

​Hygg​​​​e dig!

​Als Studentin reiste ich während meines Praxissemesters mehrfach nach Dänemark. Schon beim ersten Besuch einer der dänischen Niederlassungen meines deutschen Arbeitgebers spürte ich die besondere Mentalität der Dänen. Ihre Lebensphilosophie, die sie „hygge“ nennen. Etwas, das mit Familie, Geborgenheit, Sicherheit, Harmonie, Wertschätzung … einhergeht. Den Tag zu nutzen, um mit sich und der Umwelt im Reinen zu sein. Ein gelingendes Leben, das einen glücklich und erfüllt sein lässt. Eine Lebensqualität, die ich mittlerweile auch für mich in Anspruch nehme, um zur Ruhe zu kommen und den Moment zu genießen.

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​Ein Herz (nicht nur) für Kinder!

​Die Dänen sind, so meine Erfahrungswerte, ein offenes und hilfsbereites Volk. Sie freuen sich tierisch, wenn ich mit meinem „lidt dansk“ versuche, ihnen mitzuteilen, was ich möchte. Und trotz so mancher Verständigungsprobleme sind sie stets hilfsbereit und sprechen Kinder immer auf Augenhöhe an. Auch in den Ferienhäusern, die wir für unsere Aufenthalte buchen, wird stets an die Jüngsten gedacht: Vom Sitzhocker im Bad, um besser an das Waschbecken zu kommen, über Breischüsseln und einem extra Spieleschrank bis hin zu einer handschriftlichen Notiz des Hauseigentümers (auf deutsch), bitte auch ja das ganze Spielzeug zu nutzen, habe ich schon alles in unseren Unterkünften vorgefunden. Reklamationen, wie beispielsweise, dass das Haus vom Vormieter nicht sauber hinterlassen wurde, führten sogar einmal dazu, dass die Hauseigentümerin, informiert durch den Ferienhausanbieter, nach vier Stunden Fahrtzeit persönlich vor uns stand und sich ausgiebig bei uns entschuldigte. Ein paar Stunden später fuhr sie erneut vor und hatte zwei nagelneue Sonnenliegen, einen Familientoaster sowie vier flauschige Wolldecken mitgebracht. All das, um sich prompt wieder für den Missstand, den wir vorgefunden hatten, zu entschuldigen und uns den Aufenthalt zu verschönern. “Lena, ich freu mich sehr, dass wir seither im regelmäßigen Kontakt stehen!”.

​Sommer, Sonne, Strand und Meer!

Nicht nur das dänische Volk punktet bei mir mit seiner Lebenseinstellung, auch das Land selbst steht bei mir hoch im Kurs. Wer auf der Suche nach Ruhe, Erholung, Aktivitäten und mehr ist, wird an der Nord- und Ostseeküste Dänemarks fündig. Ganz oben an der Jammerbucht, meinem persönlichen Lieblingsreiseziel innerhalb von Dänemark , findet noch jeder Urlauber einen Platz an den Dünen oder am Wasser. Der kilometerweite Strand ist zudem teilweise für den Autoverkehr freigegeben. Den Umweltaspekt einmal nicht beachtet, ist dies ein absoluter Pluspunkt für Familien. Weiß doch schließlich jede Mutter, wie viel Gepäck so ein Strandtag mit sich bringen kann: Von der Stranddecke über vier Schaufeln (für jede Hand der Kinder eine), zwei Harken, einem Sandrad, einer Vielzahl an Bällen und sonstigen aufblasbaren Spielzeug, über diverse Badetücher, einem Picknickkorb und und und lässt sich so alles bequem ins Auto verstauen und bis an die Wasser- bzw. Dünenlinie vorfahren.

Sandburgen bauen? Die Strandmuschel aufstellen, wo es einem gefällt? Das Auto mit einem Sandwall umbauen? Wo der Blutdruck manches Deutschen am heimischen Strand schnell nach oben steigt, bleiben die Dänen, wie so oft, gelassen. Hier findet noch jeder Burgenbauer seinen Platz. Die Badequalität ist an den meisten Stellen sehr gut und oft werden in den Sommermonaten einzelne Strandabschnitte von Lifeguards überwacht. Denn unterschätzt werden sollte die Nordsee auf keinen Fall. Aber auch bei schlechtem Wetter finden sich genügend Ausweichmöglichkeiten für einen gelungenen Urlaub. Wer mag, unternimmt einen Ausflug ins Schwimmbad, Aquarium, Spieleparadies oder Tierpark. Oftmals werden von den Ferienhausanbietern hierfür vergünstigte Eintrittskarten angeboten. Aber auch das Nachfragen bei Einheimischen nach Insider Tipps lohnt sich. Wir haben schon so manch schönen Ort erkundet, den wir so  nicht gefunden hätten.

​Fazit?

Dänemark ist für mich immer eine Reise wert und sei es nur ein Tagesausflug. Die Leichtigkeit und Freundlichkeit der Dänen überträgt sich binnen Sekunden auf mich und meine Familie. Ein leckeres Kærnemælkshorn dazu und ich mach es mir hygge :o)

Katharina von lovemylifestyle

​Ich bin zweifache Mutter und waschechte Norddeutsche, die als Ingenieurin das Strukturierte und Klare liebt. Gleichzeitig suche ich als als Yoga- und Meditationslehrerin die Entspannung, um mehr Energie und weniger Stress zu haben. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, Zeit für sich zu haben, um seine Kraftreserven aufzuladen und den Moment zu genießen. 
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Nadine

Nadine ist freie Reiseberaterin und Spezialistin für vegane und familienfreundliche Reiseziele. Sie ist Mutter von zwei Kindern und lebt vegan.

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