Gastbeitrag – Fünf Tipps für das vegane Reisen

Vegane Ernährung auf Reisen scheint auf den ersten Blick schwierig. Dabei ist kann es auch ganz unkompliziert und bereichernd sein, im Urlaub rein pflanzliche, kulinarische Highlights zu entdecken. Hier habe ich fünf hilfreiche Tipps für eure Urlaubsplanung zusammengestellt.

1) Vegane Reiseangebote buchen

Um wirklich sicher zu gehen, dass ihr während eures Urlaubs vegan versorgt werdet, ist es natürlich, schon bei der Buchung ein passendes Angebot zu wählen. Es gibt mittlerweile einige Reiseanbieter, die sich gezielt an die vegane Zielgruppe richten und passende Optionen bereit halten. Über die besten Reiseanbieter für Veganer informiert euch Nadine auf ihrem Blog. Falls ihr in einem konventionellem Hotel gebucht habt, könnt ihr eure Ernährung auch vorab ankündigen. Es wird sicherlich gerne etwas für euch vorbereitet.

Wenn ihr per Flugzeug reist, lohnt es sich, bei der Fluggesellschaft den Code „VGML“ anzugeben. Dieser sichert euch vegane Verpflegung auf dem Flug.

2) Apps nutzen

Neue Orte zu entdecken, ist immer wieder spannend und bereichernd. Doch gerade wenn man in unbekannten Gegenden unterwegs ist, kann es einem mit der veganen Ernährung manchmal schwierig vorkommen. Mittlerweile gibt es zum Glück viele nützliche Apps, die genau bei dieser Herausforderung helfen. Wer im Inland unterwegs ist, hat mit der App des VEBU oder mit vanilla bean gute Chancen, ein veganes Restaurant in der Nähe zu finden. Im Ausland helfen HappyCow oder TripAdvisor bei der Suche nach einem veganen Lokal. Bei allen Apps kann die Suche mit verschiedenen Filtern konkretisiert werden. Die Ergebnisse werden als Liste oder direkt auf einer Karte angezeigt.

3) Lokale Highlights entdecken

Auch wenn es auf den ersten Blick manchmal nicht so scheint, kann auch die lokale Küche viele rein pflanzliche Spezialitäten bereit halten. Wer beim Italienurlaub beispielsweise nur an Büffelmozzarella und Parmesan auf der Pasta denkt, wird überrascht sein. Pizza Marinara ist ein veganer Klassiker auf den Speisekarten und in jeder Pizzeria zu bekommen.

In einigen Städten ist die vegane Szene erstaunlich ausgeprägt. In Großstädten wie London schafft man es bei einem Wochenendausflug nicht im Ansatz, das vegane Angebot auszukosten.

Gerade im Sommer ist es toll, die lokalen Märkte der bereisten Orte zu besuchen. Frisches Obst, bunte Säfte oder leckere Snacks – auf den Märkten wird man immer fündig.

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4) Wichtige Vokabeln aufschreiben

Um die Speisekarten vor Ort besser zu verstehen, ist es hilfreich, sich einige Vokabeln aufzuschreiben. Wie sagt man zu Milch, Eiern, Käse oder Sahne in der Landessprache? Dieses Wissen kann auch bei der Konversation in einem Restaurant helfen, um ganz deutlich zu machen, was ihr lieber nicht essen wollt. So wird vielleicht sogar das ein oder andere nicht-vegane Gericht rein pflanzlich zubereitet.

5) Snack-Vorräte einpacken

Nichts ist schlimmer, als hungrig auf der Suche nach dem nächsten Lokal zu sein. Gerade in unbekannten Orten, kann das aber mal länger dauern. Um sich den Spaß nicht nehmen zu lassen, empfiehlt es sich immer, ein paar Reserven dabei zu haben. Nüsse, Obst oder Riegel nehmen nicht viel Platz im Gepäck ein, aber helfen schnell, wenn einen der Hunger überfällt.

vegane Reisen - Gina von veganfodddiariesDies ist ein Gastbeitrag von der veganen Bloggerin Gina.

Auf ihrem Blog veganfooddiaries.de findet ihr neben veganen Rezepten auch Locations mit veganem Angebot in Berlin. Außerdem berichtet sie von kulinarischen Highlights auf Reisen.

Nadine

Nadine ist freie Reiseberaterin und Spezialistin für vegane und familienfreundliche Reiseziele. Sie ist Mutter von zwei Kindern und lebt vegan.

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